Die Schlüssel zum Erfolg
Die Hauptpunkte
Folgende Punkte würden die Entwicklung der Biotreibstoff-Projekte in der Schweiz begünstigen:
- Bewusstseinsbildung der interessierten Kreise für die Existenz von guten und schlechten Biotreibstoffproduktionen (und nicht die Existenz guter oder schlechter Rohstoffe) und für die Notwendigkeit der Bevorzugung nachhaltiger Produkte
- Förderung von strengen ökologischen und sozialen Kriterien, parallel zu den wirtschaftlichen Anforderungen (Möglichkeit der Einführung eines Labels)
- Vereinbarungen mit der Landwirtschaft in Anbetracht der möglichen Verwendung geringwertiger Produkte und Nebenprodukte (Abfälle, Überschüsse, deklassierte Produkte) für die Energieproduktion
- Rasche Umsetzung der Technologien der zweiten Generation zur Nutzung von lignozellulosehaltigen Rohstoffen (landwirtschaftliche, Holz- und Grünabfälle usw.), die äusserst vielfältige und kostengünstige Quellen darstellen
- Aktive Beteiligung der Erdölindustrie in Bezug auf die Beimischung zum Benzin (entsprechende Umrüstung der Erdöldepots) und den Vertrieb des neuen Treibstoffes.
- Wirtschaftliche Förderung der Benzin-Ethanol-Mischungen, insbesondere durch die Finanzierung mit einem Teil der Klimarappen-Einnahmen
- Einführung der CO2-Steuer, die, wie jede Massnahme zur Preiserhöhung des Benzins, die Konkurrenzfähigkeit von Ethanol erhöhen würde.
Das neue Mineralölsteuergesetz ist bereits ein bedeutendes Instrument zur Förderung von Biotreibstoffen.
Dokumente zum Download |
CO2-Reduktion durch Beeinflüssung der Treibstoffpreise (.pdf/295 ko) |
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